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Remote Wuppertal – ein Projekt von Rimini Protokoll

Eine Gruppe von 50 Menschen, ausgestattet mit Kopfhörern, bricht auf in die Stadt – geleitet von einer Stimme, die man aus Navigationssystemen kennt. Als Teil dieser Gruppenaudioperformance erkunden Sie während eines rund 2-stündigen Parcours die Stadt Wuppertal auf ganz eigene Weise. Unterwegs vertonen Kunstkopf-Aufnahmen und filmische Kompositionen die urbane Landschaft. Die Reise durch die Stadt sieht von außen oft aus wie eine präzise getimte Choreografie und fühlt sich von innen mehr und mehr an wie ein kollektiver Film. Mit jedem Schritt wird die Computerstimme vertrauter. Doch wer spricht da und wem folgen wir?

Unter dem Titel Remote Wuppertal werden Körper, Bewegungen und Achsen in der Stadt, Adern zwischen dem Schauspielhaus und zukünftigen Pina Bausch Zentrum sowie unterschiedlichsten Orten Wuppertals erkundet. Remote Wuppertal stellt die Frage nach künstlicher Intelligenz, Big Data und unserer eigenen Vorhersagbarkeit.

Das KünstlerInnenkollektiv Rimini Protokoll lädt BürgerInnen der Stadt ein zu einer kollektiven Audiotour, konzipiert von Stefan Kaegi und in der Regie von Jörg Karrenbauer. Als mobiles Forschungslabor bewegt sich Remote X von Stadt zu Stadt und war unter anderem schon in Lissabon, London, New York, Zürich und Wien.

Remote Wuppertal startet am Evangelischen Friedhof Sonnborn und verbindet das zukünftige Pina Bausch Zentrum mit vielen Orten in Wuppertal.

Tickets sind verfügbar hier, über die Reservierungshotline +49 (0)202 563 7666 oder vor Ort bei der Kulturkarte Wuppertal, Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal. Weitere Information finden Sie hier.

1., 2., 3., 8., 9., 10., 15., 16., 22. September jeweils um 18 Uhr. 17., 23., 24. jeweils um 17 Uhr. 29., 30. September jeweils um 17:30 Uhr.

Am 1., 17. und 24. September werden auch englische Audiotouren angeboten.

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Bettina Milz Inhaltliche Koordinatorin und Leiterin der Vorlaufphase für das Pina Bausch Zentrum

Das Projekt

Das ehemalige Schauspielhaus an der Wupper wird zum Pina Bausch Zentrum. Das Pina Bausch Zentrum will mehr sein als ein Ort der Bewahrung eines großen Lebenswerks von internationalem Rang. Es wird auf vielfältige Weise Erinnerung, Experiment, Kreativität, Wissensvermittlung, Reflexion und Beteiligung miteinander verschränken. Dazu wird das zu renovierende Schauspielhaus um einen Neubau erweitert, der im kommenden Jahr in einem Architekturwettbewerb ausgeschrieben wird.