MIXED ABLED WORKSHOP

Di 26.05.26, 10:00-13:00

Improvisation als Kultur der Behinderung

Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, 42103 Wuppertal

Eintritt frei!

Anmeldung

Für Tänzer*innen und tanzbegeisterte Menschen

Kayla Hamilton ist Choreografin, Pädagogin und Kulturvermittlerin, die an der Schnittstelle von Disability und Blackness arbeitet. In diesem Workshop wird untersucht, wie disabled bodies und Kreativität die Improvisation leiten können. Accessibility / Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern der Ausgangspunkt. Die Erfahrung von Behinderung steht im Mittelpunkt und zeigt Improvisation als eine Praxis des Anpassens, Reagierens und tiefen Zuhörens.

Wir lösen uns von festgefahrenen Vorstellungen davon, wie Kunst zu sein hat. Der Kurs ist flexibel und wird von den Teilnehmenden mitgestaltet. Ruhe, Freude und Leichtigkeit werden ebenso geschätzt wie Anstrengung und Konzentration. Jeder Moment ist eine Gelegenheit, wahrzunehmen, sich zu verändern und gemeinsam etwas zu erschaffen.

Die Teilnehmenden leiten die Arbeit und bewegen sich in dem Tempo, das sich für ihren Körper richtig anfühlt. „Technik“ wird neu definiert und bedeutet nicht Gleichheit oder Nachahmung, sondern Präsenz, den Aufbau von Beziehungen und das Reagieren im Moment.

Vita

Kayla Hamilton, Pina Bausch Fellow (2024), ist Performance-Künstlerin, Tänzerin, Pädagogin, Kulturberaterin und künstlerische Leiterin. Sie hat ihre Arbeiten im The Shed, im Gibney, an der Bronx Academy of Arts and Dance sowie bei New York Live Arts präsentiert, und sie trat gemeinsam mit Kinetic Light, Sydnie L. Mosley, Paloma McGregor und Gesel Mason auf. Als Stipendiatin des United States Artist Disability Futures Fellowship und Preisträgerin des Bessie Award leitet Kayla gemeinsam mit anderen das Projekt „Angela’s Pulse Dancing While Black“ und ist Mitveranstalterin von „How We Move“, einem Sommer-Intensivkurs für Künstler*innen mit Behinderung. Außerdem leitet sie die Residenz „Access.Movement.Play“ bei Movement Research, wo sie neue Wege des Schaffens durch die Verkörperung von Behinderung fördert. Als ehemalige Sonderpädagogin an öffentlichen Schulen bringt Kayla Fürsorge und Sorgfalt in ihre Beratertätigkeit für Institutionen wie die Mellon Foundation und New York Live Arts ein. Ihre Arbeit umfasst Choreografie, Dramaturgie und das Verfassen verbaler Beschreibungen, wobei sie sich dafür einsetzt, dass Tanz expansiv, zugänglich und gerecht ist.