A BIG BIG ROOM FULL OF EVERYBODY’S HOPE

© Amit Noy

So 05.05.24, 19:30

Mo 06.05.24, 19:30

Ein generationsübergreifendes Stück von Amit Noy

Tickets 05.05.
Tickets 06.05.

A BIG BIG ROOM FULL OF EVERYBODY’S HOPE (Ein großer großer Raum voll der Hoffnung aller) wird von drei Generationen einer einzigen Familie aufgeführt. Mit Text, Bewegung und Gesang bietet das Stück Choreografien für ein Leben nach der Gewalt. A BIG BIG ROOM FULL OF EVERYBODY’S HOPE beschäftigt sich mit den sozialen und kulturellen Gegebenheiten, die im Leben der Darsteller und Darstellerinnen eine Rolle spielen, um dann zu fragen: Wo treffen Schmerz und Ambivalenz aufeinander? Der Holocaust, die Geschichte des klassischen Balletts, die Zwangsneurose – sie werden nicht nur aus dem Blickwinkel der persönlichen Erfahrung betrachtet, sondern auch als Objekte mit Transformationspotential.

Das Stück wurde von Amit Noy geschaffen, der es zusammen mit seiner Schwester (die im Teenageralter ist), seinen beiden Eltern und seiner Großmutter aufführt. Seit 2020 unternimmt Noy choreographische Experimente mit seinen Familienmitgliedern und erforscht die Komplexität verkörperter Verwandtschaft. Wie bewegen sich Körper miteinander, wenn einige von ihnen andere zur Welt gebracht haben? Wie werden Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben? In A BIG BIG ROOM FULL OF EVERYBODY’S HOPE sind vergangene, gegenwärtige und zukünftige Zeiten in den Körpern der Darsteller und Darstellerinnen präsent.

Amit Noy ist Tänzer, Choreograf und Schriftsteller. Er wuchs als Sohn mexikanischer und jüdischer Eltern in Aotearoa, Neuseeland und Hawai'i auf. Zurzeit lebt und arbeitet er in Marseille, Frankreich. Im Jahr 2022 erhielt Amit das Pina Bausch Fellowship für Tanz und Choreografie, um bei Miguel Gutierrez und Deborah Hay zu studieren. Im Jahr 2023 wurde er mit dem Springboard-Preis der Arts Foundation of New Zealand ausgezeichnet und war Finalist bei der Ausgabe 2022 von Danse Élargie.

Credits:
Von: Amit Noy
Mit: Maytal Noy, Ilan Noy, Liora Noy und Belina Neuberger
Ko-regie und Dramaturgie: Jo Randerson
Lichtdesign: Zeynep Kepekli
Kostümdesign: Steven Junil Park
Outside Eye: Miguel Gutierrez
Original-Sounddesign: Maayan Tsadka

Weitere Musik von: Igor Stravinsky, Haim Moshe, Rodgers and Hammerstein, Stephen Schwartz Sound- und Videotechnik: Fabien Minez Vertrieb: Fanny Virelizier Produktion und Verwaltung: Emmanuelle Taccard Koproduktion: Théâtre de la Ville Paris, CCN-Ballet national de Marseille “accueil studio” / Ministère de la Culture, Pina Bausch Zentrum, Charleroi Danse: Centre Chorégraphique de la Fédération Wallonie-Bruxelles, Fondation Szloma Albam Stiftung, Creative New Zealand. Gefördert von SACD – Danse élargie Premiere: 7. September 2023, Théâtre des Abbesses

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.