SCHAU! – SPIEL! – HAUS!
60 Jahre +
Sa 26.09.26, 14:30-17:30
Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal
Gemeinsam mit dem Pina Bausch Zentrum Förderverein und dem BDA (Bund Deutscher Architektinnen und Architekten) Wuppertal laden wir ein zu einem Blick zurück nach vorne!
„Der 24. September 1966 war ein denkwürdiger Tag für Wuppertal und für die deutsche Kulturlandschaft. An diesem Tag geschah mehr als die Eröffnung des Schauspielhauses. Dank Heinrich Böll“, so schrieb Chefredakteur Lothar Leuschen in der WZ 2019 anlässlich des 90-jährigen Stadtjubiläums. „Der Auftakt war ein Donnerschlag. Die Rede des späteren Literatur-Nobelpreisträgers Heinrich Böll wurde nicht nur im Wuppertaler Schauspielhaus vernommen. Der Schriftsteller sprach am 24. September 1966 zur Eröffnung des Gerhard Graubner-Baus über die Freiheit der Kunst.“
Zeitlos schön, hoffnungsvoll in die Zukunft schauend, gezeichnet vom Sanierungsrückstau und geliebt von den Künstler*innen und den Menschen der Stadt und der Welt: Menschen aus Kunst, Gesellschaft, Politik und Architektur diskutieren über die Transformation in einen interdisziplinären Kunst- und Kulturort für den Tanz, das Werk von Pina Bausch und die Kunst der Zukunft.
14:30 bis 15:45 Salongespräch I
Raum für Begegnung – Die Architektur des Graubner-Baus
Eine architektonische Ikone der Demokratiegeschichte des 20. Jh. wird zum Raum für die Gesellschaft im 21. Jh. und zum Motor für die Stadtentwicklung.
Begrüßung MdB Helge Lindh, Vorsitzender des Pina Bausch Förderverein e.V.
Impulsvortrag von Prof. Dr. Christoph Grafe
Dekan der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen an der Bergischen Universität Wuppertal
Anschließend Salongespräch mit
Prof. Dr. Christoph Grafe, Dekan der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen an der BU Wuppertal
Susanne Wartzeck, Architektin, ehem. Präsidentin des BDA, Jurymitglied im internationalen Architekturwettbewerb Pina Bausch Zentrum
Bettina Milz, Leitung Vorlaufphase Pina Bausch Zentrum
Moderation: Markus Rathke, BDA Wuppertal, Mitinitiator Qualitätsoffensive Innenstadt
16:15 bis 17:30 Salongespräch II
Raum für das Werk von Pina Bausch und die Kunst der Zukunft – die Transformation zum Pina Bausch Zentrum
Open to everyone, serving as a “third place” and the “city’s cultural living room” (Mayor Miriam Scherff), this contemporary and transdisciplinary space is being created for the people of the city, the world, and international cultural heritage—as a laboratory for the future.
Salongespräch mit
Kirsten Haß, Vorstand und Verwaltungsdirektion der Kulturstiftung des Bundes
Harald Krassnitzer, Schauspieler
Helge Lindh, MdB und Vorsitzender des Pina Bausch Förderverein e.V.
Dr. Hagen Lippe-Weißenfeld, Kulturdezernent der Stadt Wuppertal
Dr. Kati Trempler, Geschäftsführerin Färberei e.V.
Moderation Olaf Kupfer, Stellv. Chefredakteur Westdeutsche Zeitung
17:30 “DIE KUNST MUSS ZU WEIT GEHEN”
Die Wuppertaler Rede von Heinrich Böll mit Luise Kinner, Schauspielerin
„Wie weit die Kunst gehen darf oder hätte gehen dürfen, kann ihr ohnehin niemand sagen; sie muss also zu weit gehen, um herauszufinden, wie weit sie gehen darf,“ so Heinrich Böll.
Anschließend um 19:00 Premiere des Kurzfilms von Jesué Wegener