AN EVENING WITH – GERMAINE ACOGNY
Mi 23.09.26, 19:30
Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal
Mit Germaine Acogny und Tänzer*innen des Ensembles
Die internationale Produktion wird eines der vier zentralen Handlungsfelder des Pina Bausch Zentrums sein. Wir freuen uns riesig, dass zum 60. Geburtstag des Schauspielhauses Germaine Acogny in Residence mit ihrer Company bei uns arbeitet. Auf dem Weg zwischen Ruhrtriennale und Amsterdam hat die Tanzlegende aus dem Senegal Wuppertal das Pina Bausch Zentrum under construction als Wunschort ausgewählt.
CARTE BLANCHE À GERMAINE ACOGNY: Sie gilt als die Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes, überdies ist sie eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen des gesamten Kontinents. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und mit Blick auf europäische Choreografien, entwickelte sie ihre ganz eigene Technik. In dem von ihr und Helmut Vogt gegründeten Tanzzentrum École des Sables gibt sie ihr Wissen weiter, ein mit der Pina Bausch Foundation organisiertes Fellowship kümmert sich um Bildung und Förderung. Mittlerweile ist Acogny seit mehr als 50 Jahren auf internationalen Bühnen und als Lehrerin junger Tänzer*innen im Senegal sowie weltweit aktiv.
AN EVENING WITH – GERMAINE ACOGNY stellt am 23. September die Künstlerin mit Videomaterial der Produktionen und im Gespräch vor. Der Abend findet im Rahmen der Residenz von Germaine Acogny im Schauspielhaus und zukünftigen Pina Bausch Zentrum statt.
Wir danken der Ruhrtriennale für die Kooperation. Dort sind mit Josephine und Bantu „die neuesten Werke zweier kraftvoller choreografischer Stimmen zu erleben, die Geschichte nicht illustrieren, sondern aufbrechen. In beiden Stücken steht der Körper als Archiv kolonialer Vorstellungswelten, Geschichte, Widerstand und Neudefinition im Mittelpunkt.“ Auszüge aus den Stücken werden im Gespräch zu erleben sein.
Zur Künstlerin Gernaine Acogny
Germaine Acogny gilt weltweit als die „Mutter" des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes. Sie tanzt, choreografiert und unterrichtet auf der ganzen Welt und ist zu einer einflussreichen Botschafterin des afrikanischen Tanzes geworden. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Helmut Vogt gründete sie 2004 die École des Sables, das internationale Zentrum für traditionelle und zeitgenössische afrikanische Tänze in Toubab Dialaw, Senegal. Zwischen 1977 und 1982 war sie künstlerische Leiterin von MUDRA AFRIQUE (Dakar), gegründet von Maurice Béjart und dem senegalesischen Präsidenten und Dichter Léopold Sédar Senghor. Für ihr künstlerisches Schaffen erhielt die Tanz-Ikone Germaine Acogny zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter 2021 den Goldenen Löwen der Tanzbiennale von Venedig für ihr Lebenswerk.