Schule des Erlebens
Do 05.11. – So 08.11.26
Pina Bausch Zentrum under construction, Bundesallee 260, Wuppertal
In einer Zeit, die von Beschleunigung, Digitalisierung und Vereinzelung gekennzeichnet ist, sind Menschen gleichzeitig so stark miteinander vernetzt wie nie zuvor. Und doch erleben viele Einsamkeit, Entfremdung und den Verlust von Gemeinschaft.
Die vierte Ausgabe der Schule des Erlebens findet in Wuppertal und Düsseldorf statt und nimmt vom 5. bis 8. November 2026 diese Spannung zum Ausgangspunkt. Der diesjährige Leitgedanke What about Connection? fragt nach Möglichkeiten von Verbindung, Verbundenheit, Annäherung und Zugehörigkeit. Wie in den vorherigen Ausgaben führt die Veranstaltungsreihe Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und somatischer Praxis zusammen.
Geplant sind Impulsvorträge, ein künstlerischer Schwerpunkt mit Performance, Tanz und Konzert sowie Begegnungsangebote. Das künstlerische Programm umfasst in Wuppertal die Performance „HOLY SHIT“ von Ben J. Riepe, ein partizipatives Tanzprojekt von Patricia Carolin Mai, Hamburger Choreografin und Erforscherin von Bewegung als somatische, empowernde Praxis, sowie ein Konzert der isländischen Komponistin und Kontrabassistin Bára Gísladóttir. In Düsseldorf wird unter anderem ein Chorprojekt von Ari Benjamin Meyers zu erleben sein, Künstler, Komponist und aktuell Vertretungsprofessor für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Zu den Gästen des Theorie-Parcours zählt neben Vertreter*innen der beteiligten Hochschulen der Musikwissenschaftler Bernd Brabec de Mori, spezialisiert auf die Ethnomusikologie Amazoniens sowie Musik und Heilung. Verschiedenste Sessions über Tanz, Gesang, Musik und Rituale Gemeinschaft körperlich erfahrbar. Gemeinsam mit den weiteren Programmpunkten verbinden sie sich zu einer „Choreografie des Erlebens“.
Die Veranstaltung richtet sich wie gewohnt sowohl an Studierende aus sieben Fachbereichen an fünf NRW-Hochschulen als auch an eine interessierte Öffentlichkeit. Der sogenannte „Campus“ für die beteiligten Studierenden findet als geschlossene Veranstaltung statt. Die öffentlichen Programmpunkte werden entsprechend ausgewiesen.
5. + 6. November 2026
Pina Bausch Zentrum under construction Wuppertal:
Opening, Sessions, Vorträge u. a. von Bernd Brabec de Mori, Performance „HOLY SHIT“ / Ben J. Riepe, Tanzprojekt / Patricia Carolin Mai, Konzert / Bára Gísladóttir u. v. m.
7. + 8. November 2026
Künstlerverein Malkasten und FREIRAUM Düsseldorf:
Sessions, Vorträge, Chorprojekt / Ari Benjamin Meyers u. v. m.
Das vollständige Programm findet Ihr unter
www.benjriepe.com
Eine Veranstaltung von Ben J. Riepe, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit allen beteiligten Orten.